Schmecken lassen!

Kleine Bierkunde für den nächsten Stammtisch

Hefe, Hopfen, Malz und Wasser – es sind vier Zutaten aus denen Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Dennoch: Bier ist nicht gleich Bier und die typischen Charakteristika der einzelnen Sorten entstehen durch die verschiedenen Möglichkeiten der Bierherstellung. Die Unterscheidung erfolgt in zwei übergeordnete Unterklassen: das obergärige- und das untergärige Bier. Aber was ist der Unterschied?

Biertypen – die Hefe macht‘s!

Obergäriges Bier – Gären bei Zimmertemperatur

Die Unterscheidung bei der Bierherstellung bezieht sich auf die beim Brauen verwendeten Hefekulturen. Obergärige Hefen arbeiten am besten bei warmen Temperaturen von 15-20°C und setzen sich während der Gärung oben auf dem Jungbier ab. Geschmacklich werden diese Biere als aromatischer, vollmundiger und fruchtiger empfunden.

  • bekannteste Vertreter: Ale, Berliner Weiße, Kölsch, Weizenbier
  • Alkoholgehalt: 3%vol
  • Stammwürze: 7,5 bis 32° Plato
  • bei ca. 18 bis 25°C vergoren

Untergäriges Bier - Einen kühlen Kopf bewahren

Ein Bier wird als untergärig bezeichnet, wenn sich die Hefe während des Brauprozesses unten am Boden des Gärgefäßes absetzt. Bis vor 150 Jahren war diese Herstellung nur im Winter möglich, denn die untergärige Hefe mag es kalt. Mit der Erfindung der Kältemaschine im Jahr 1876 gelang die ganzjährige Herstellung von untergärigen Bieren. In der Regel sind diese länger haltbar, besitzen eine höhere Stammwürze und Alkoholgehalt.

  • bekannteste Vertreter: Helles, Märzen, Lager, Pils
  • Alkoholgehalt: ab 4,5%vol
  • Stammwürze: 10 bis 12° Plato
  • bei ca. 4 bis 9°C vergoren

Biervielfalt Deutschland

Diese Biersorten sind beliebt bei den Deutschen

Obergärige Biersorten

Pale Ale

Das Helle von der Insel ist ein relativ trockenes, bitteres Bier mit starkem Hopfenaroma und geringem Alkoholgehalt. Nicht umsonst wird es als der „britische Longdrink“ bezeichnet.

Berliner Weiße

Ein beliebtes Erfrischungsgetränk an heißen Sommertagen, das gerne mit einem Schuss Waldmeister- oder Himbeersirup und einem Strohhalm getrunken wird. Schmeckt aber auch pur!

Kölsch

Zu jeder Gelegenheit passend ist diese strohblonde, hochvergorene Spezialität aus Köln. Zurückhaltend im Geschmack und bescheiden im Alkoholgehalt ist es stets leicht und gut zu trinken.

Weizenbier

Das Traditionsgetränk, das sich in den letzten Jahren zum Lifestyle-Bier entwickelt hat, wird vor allem für seinen würzig-vollen Geschmack geschätzt. Das typische Bananenaroma resultiert aus einem Gärungsnebenprodukt.

Untergärige Biersorten

Helles

Der Allrounder unter den Bieren schmeckt fast jedem und passt zu fast allem. Das helle, klare Bier ist mit dem leicht süßlichen, malzigen Geschmack ist vor allem bei Hitze sehr erfrischend und leicht zu trinken.

Märzen

Ursprünglich im letzten Monat der kalten Jahreszeit gebraut, trägt dieses Bier seine Brautradition schon im Namen. Mit seiner milden Hopfung und dem süßen Charakter hat sich das Märzenbier im Laufe der Jahre zu einer beliebten Biersorte entwickelt.

Pils

Das Pilsner Bier, kurz Pils, ist die beliebteste Sorte unter Deutschlands Biertrinkern. Das Vollbier mit hellgoldener Farbe hat einen hopfig-herben Geschmack und ist wesentlich bitterer als andere Biersorten.

Schwarzbier

Charakteristisch für dieses Vollbier ist, wie der Name bereits verrät, seine tiefdunkle Farbe. Sein malziger Charme mit der typisch gerösteten Geschmacksnote erfreuen sich derzeit immer größerer Beliebtheit. Genossen wird es am besten aus dem typischen Schwarzbierpokal.

Unsere Top-Seller

Deftige Begleiter

Damit euch das Bier nicht zu schnell zu Kopf steigt, ist eine gute Grundlage unerlässlich. Wie wäre es mit einer deftigen Spezialität, wie Baked Potatoes mit Sour Cream, Käse-Bockwurst mit Speck oder ofenfrischen Brezn?

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