Weinkühlschränke

Weinkühlschränke

Weinkühlschränke (54)

Den richtigen Weinkühlschrank finden

Ein kräftiger Burgunder, ein erfrischender Riesling oder ein prickelnder Champagner: Ein gut bestückter Vorrat an erlesenen Rebensäften ist der Traum eines jeden Weinliebhabers. Damit diese Schätze lange munden und von ihrer Qualität nichts einbüßen, müssen sie speziell gelagert werden. Jedoch hat nicht jeder einen dunklen und optimal temperierten Weinkeller zu Hause – in diesem Fall ist ein Weinkühlschrank die Lösung. Die adäquate Lagerung von Weinen stellt spezielle Anforderungen: Besonders bei edlen und seltenen Weinen ist es ein schwerer Verlust, wenn sie aufgrund einer falschen Aufbewahrung ungenießbar werden. Ein fachgerecht konstruierter Weinkühlschrank sorgt für optimale Bedingungen, in welchen die Weine in Ruhe nachreifen und ihr Aroma vollends entfalten können. Innerhalb unseres Sortiments gibt es allerdings unterschiedliche Modelle und Funktionen, zwischen denen es sich zu entscheiden gilt.

Wie funktioniert ein Weinkühlschrank?

Ein Weinkühlschrank unterscheidet sich wesentlich von herkömmlichen Kühlschränken, wie sie in jeder Küche zu finden sind. Er ermöglicht eine dunkle Lagerung der Flaschen, denn Sonnenlicht, UV-Strahlung und auch Neonlicht schädigen den Wein. Die wichtigsten Aspekte der Aufbewahrung sind Temperatur und Klima. Selbst wenn ein Keller im Haushalt vorhanden ist, bietet er oftmals nicht die idealen Temperatur- und Klimabedingungen, um als Weinkeller zu fungieren. Weine müssen bei einer bestimmten und vor allem konstanten Temperatur gelagert werden. Bei einem Weinkühlschrank lässt sich diese optimal einstellen und kontrollieren. Er bietet zudem die erforderliche Luftfeuchtigkeit von circa 70 %, welche Weinkorken vor dem Austrocknen bewahrt und den Wein vor Verdunstung schützt. Ebenso muss ein Weinkühlschrank für die notwendige Belüftung seines kostbaren Inhalts sorgen. Weine sollten nicht zusammen mit anderen Lebensmitteln aufbewahrt werden, denn der Wein muss atmen, kann dabei jedoch die Aromen anderer Substanzen durch den Korken aufnehmen und schließlich verderben. Somit sollte der Weinkühlschrank keinesfalls für offene Lebensmittel genutzt werden. Auch muss der Wein ruhen und sollte weder bewegt werden noch Vibrationen ausgesetzt sein. Ein Weinkühlschrank ist daher mit speziellen Regalen ausgestattet, in denen die Weinflaschen in konstant gleichbleibender Position gelagert werden. Die vielen Weinkühlschrank-Modelle auf dem Markt unterscheiden sich in Größe, Preis und Funktionsweisen. Neben dem klassischen Weinkühlschrank gibt es auch einen sogenannten Weintemperierschrank. Diese beiden Modelle sind aber nicht miteinander zu verwechseln, da ihnen verschiedene Funktionen zugedacht sind: Während der Weinkühlschrank der dauerhaften oder langjährigen Lagerung der Weine dient und in der Regel über mehrere Temperaturzonen verfügt, ist der Weintemperierschrank für das kurzzeitige Erreichen einer optimalen Serviertemperatur kurz vor dem Verzehr bestimmt.

Was ist ein 2-Zonen-Weinkühlschrank?

Je nach Rebensorte unterscheiden sich auch die Anforderungen an die optimale Lagerung und Trinktemperatur. Rotweine, Weißweine, Roséweine und Champagner müssen demnach bei unterschiedlichen Temperaturen in einem Weintemperierschrank gelagert werden. Kräftige und gehaltvolle Rotweine entfalten ihre Aromastoffe zwischen 15 °C und 18 °C. Weißweine bedürfen hingegen einer etwas niedrigeren Lagertemperatur, die zwischen 11 °C und 14 °C liegt. Roséweine lagern in einem Weinkühlschrank optimal bei einer Temperatur zwischen 7 °C und 12 °C. Auch Sekt und Champagner gesellen sich häufig zum Weinvorrat und benötigen als Schaumweine eine Temperatur von 5 °C und 7 °C. Um die Lagerung verschiedener Weine in einem Weinkühlschrank zu ermöglichen, verfügen viele Modelle über mehrere Temperaturzonen. Am gängigsten ist dabei der 2-Zonen-Weinkühlschrank. So lassen sich beispielsweise Rot- und Weißwein im selben Schrank, aber bei verschiedenen Temperaturen, lagern.

Was muss ich beim Kauf beachten?

Vor der Anschaffung eines Weinkühlschrankes gilt es zu entscheiden, wie und in welchem Umfang dieser genutzt werden soll. Die folgenden Punkte geben eine grobe Entscheidungshilfe:

  • Platzierung und Größe: Bevor es an die technischen Details und Feinheiten geht, sollte man sich zunächst überlegen, wie viele Flaschen man unterbringen möchte und wo der Weinkühlschrank letztendlich platziert wird. Soll er zum Beispiel als Einbaukühlschrank in eine Bar oder Küchenzeile integriert werden oder soll es doch ein freistehendes Modell sein? Bei dieser Entscheidung sollte man auch unbedingt darauf achten, in welche Richtung sich die Tür des Kühlschrankes öffnen lässt.
  • Abdeckung/Spritzschutz der Schüssel: Damit die Küche bei der Nutzung sauber bleibt
  • Klimaklasse: Damit der Weinkühlschrank stets verlässlich kühlt, ist auch die Umgebungstemperatur wichtig. Die Klimaklasse eines Weinkühlschrankes gibt an, in welcher Umgebungstemperatur das Gerät optimal kühlt.
  • Funktionsumfang: Der mitunter wesentlichste Aspekt ist der Funktionsumfang. Benötigt man einen 2-Zonen-Kühlschrank oder trinkt man doch meist eine Sorte Wein, sodass eine Zone ausreicht? Auch sollte man darauf achten, dass der Kühlschrank seinen kostbaren Inhalt vor UV-Strahlung und Erschütterungen schützt. Besonders wichtig ist, dass man Luftfeuchtigkeit und Temperatur genau nach seinen Wünschen und Bedürfnissen einstellen kann. Dazu sollte er über ein Thermometer zur Temperaturanzeige und ein sogenanntes Hygrometer für die Messung der Luftfeuchtigkeit verfügen.
  • Kosten & Verbrauch: Ein letzter, aber nicht unwichtiger Faktor sind die Kosten, die ein Weinkühlschrank verursacht. Neben der einmaligen Ausgabe für die Anschaffung fallen auch laufende Kosten für den Energieverbrauch des Gerätes an. Je besser die Energieeffizienzklasse, desto geringer ist der Energieverbrauch pro Jahr.

Funfacts

Wusstet ihr, wie sich Champagner, Sekt und Prosecco tatsächlich unterscheiden?

Sekt ist ein Schaumwein mit mindestens 10% Alkohol, bei dem die Kohlensäure durch das natürliche Gärverfahren entsteht. Erfolgt die Gärung direkt in der Flasche, handelt es sich um einen sogenannten Winzersekt, zu dem auch der bekannte Champagner gehört. Dieser ist nach der Gegend benannt, aus der er stammt - der Champagne in Nord-Frankreich. Ein Prosecco ist übrigens keine eigene Sorte, sondern tatsächlich ein Sekt oder Wein aus der Gegend um Venedig.

Wusstet ihr, dass es mehr als einen Weg gibt, eine Weinflasche auch ohne Korkenzieher zu öffnen?

Hat man gerade keinen Korkenzieher zur Hand, aber Lust auf ein Glas Wein, gibt es einige Tricks, mit denen man eine Flasche trotzdem entkorken kann. Ein Weg ist, die Flasche in einen Schuh zu stellen und diesen dann mit der Sohle vorsichtig gegen eine Wand zu klopfen. Durch die abrupten Stöße, kann der Korken sich Stück für Stück aus der Flasche arbeiten. Aber Vorsicht, wer zu stark klopft, hat schnell nasse Schuhe und eine kaputte Weinflasche! Eine andere Möglichkeit ist das Öffnen mit einer Schraube oder einem Schlüssel. Einfach vorsichtig in den Korken drücken und ihn heraushebeln oder ziehen. Hilft das alles nichts, kann man den Korken auch einfach mit einem festen Gegenstand in die Flasche hineindrücken. Prost!

Wusstet ihr, dass es auch während der Prohibition Wege gab, Wein herzustellen?

Es wurde ganz legal Traubenkonzentrat verkauft, auf dem die ausdrückliche Warnung stand, das Konzentrat nicht in Wasser aufzulösen und es zwanzig Tage lang zu lagern, da ansonsten Wein daraus werden könnte. Ganz schön trickreich!

×
×
×
nach oben