Es gibt Hopfnung!

Klarsteins Ratgeber zum Bierbrauen

Von der ersten Idee bis zum fertigen Schluck Bier gilt es einige Dinge zu beachten - doch der Einsatz zahlt sich aus! Nicht zuletzt in dem Moment, in dem man die eigene Bierkreation endlich voller Stolz mit seinen Freunden teilt und genießt.

Bier brauen mit den Klarstein Produkten

BRAU DICH!

Bier brauen mit den Klarstein Produkten

We love Bier
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Die Brauprodukte

Der Brauprozess

Die Vorbereitung

Die richtige Planung ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Brauprozess und umfasst die Entscheidung über Rezeptur und Menge, sowie benötigte Zutaten und Ausrüstungsteile. Die Basis der Bierherstellung bildet das Rezept. Obergärige Biere, also sämtliche Ales, aber auch zum Beispiel Weizenbiere, werden mit obergärigen Hefen vergoren. Untergärige Hefen werden bei der Zubereitung von Lagerbier eingesetzt, also zum Beispiel für Helles und Pils.

Die Vielfalt an Rezepten ist nahezu grenzenlos. Für den Anfang macht es daher Sinn, fertige Mischungen mit allen Zutaten zu kaufen. Wichtig zu wissen: Das Brauen von Bier in Deutschland muss dem zuständigen Hauptzollamt gemeldet werden.

Der Brautag

Bei der traditionellen Herstellung von Bier muss aus den geschroteten Getreidekörnern zunächst die Stärke gelöst und in Zucker umgewandelt werden. Diesen Prozess nennt man Maischen. Hierbei kommen Wasser und Malz im Maischbottich zusammen und werden vermischt. Anschließend geht es an das Läutern. In diesem Arbeitsschritt wird der noch im Malz befindliche Restzucker ausgewaschen und das ausgelaugte Malz, auch als Treber bezeichnet, von der Flüssigkeit getrennt.

Die Flüssigkeit, die nun als Würze bezeichnet wird, wird im nächsten Schritt ungefähr eine Stunde mit Hopfen gekocht. Daher bezeichnet man diesen Schritt auch als Hopfenkochen. Das hat mehrere Gründe: Der Hopfen bringt zusätzlich Geschmack, Bitter- und Aromastoffe in die Malzzuckerlösung. Parallel dazu wird bei einer Kochdauer von ca. 60-90 Minuten die Würze haltbar gemacht.

Abschließend muss die Würze schnellst möglich auf Anstelltemperatur gekühlt werden, damit die Hefe ihre Arbeit aufnehmen kann. Aber Vorsicht ist geboten, denn im Kaltbereich ist es besonders wichtig, äußerst sauber zu arbeiten, da die abgekühlte Würze höchst anfällig für Kontaminationen ist. Damit sich später keine unerwünschten Geschmäcker im Bier bemerkbar machen, ist dafür zu sorgen, dass entstehender Dampf aus dem Kochkessel entweichen kann.

Die Gärung

Nun beginnt der eigentliche Spaß, denn bei der Gärung zaubert die Hefe aus einer trüben, freudlosen Brotsuppe ein feucht-fröhlich beschwingendes Bier, indem sie Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Nicht umsonst gibt es den Spruch: „Der Brauer macht die Würze, die Hefe das Bier.“ Nach ungefähr 5-7 Tagen sollte die Hauptgärung bei ca. 17 bis 21°C beendet sein.

Flaschenabfüllung und Nachgärung

Bevor es im letzten Schritt an die Abfüllung des Jungbieres in Flaschen oder Fässer geht, müssen verbliebene Trubstoffe und Hefepartikel aus dem Gerstensaft gefiltert werden. Abschließend wird das Bier in Flaschen abgefüllt. Bei der Nachgärung erhält das Selbstgebraute noch einmal Zeit zur Lagerung und Reifung, um die entstandenen Kohlensäure an das Bier zu binden und geschmacklich abzurunden.

Bei dieser letzten Geduldsprobe wird das Jungbier bei einer Temperatur von 1 bis 2° Celsius mehrere Wochen stehend gelagert, die Hefe setzt sich während dieser Zeit ab, das Bier klärt und stabilisiert sich. Nun ist es geschafft! Viel Herzblut und Geduld sind in die Herstellung des eigenen Bieres geflossen. Allerhöchste Zeit, das mit einer Flasche kühlem Selbstgebrauten und ein paar Freunden zu feiern. In diesem Sinne: Prost!

Auf den Geschmack gekommen?

In unserer Checkliste findet ihr eine Übersicht, um euer eigenes Bier zu brauen. Alternativ liefert der Klarstein Maischekessel ein tolles Komplettpaket zum Ansetzen von Maische. So gelingt die Herstellung des eigenen Gerstensaftes im Handumdrehen.

Los geht's!

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