Ratgeber für Klimaanlagen:
Tests und Vergleiche

Klimaanlagen gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Welches Gerät die beste Wahl für dein Zuhause ist, hängt grundsätzlich von unterschiedlichen Faktoren ab. Wir zeigen dir, was du bei der Auswahl beachten solltest, wie du die richtige Größe auswählst und welche Details beim Vergleich eine Rolle spielen.

Funktionen und Unterschiede verschiedener Klimageräte

Wenn die Hitze der Sommermonate den Aufenthalt in der eigenen Wohnung zu einer großen Belastung werden lässt, denken viele Menschen über die Anschaffung einer Klimaanlage nach. Die Auswahl an Klimageräten ist groß und reicht vom mobilen Kompakt-Klimagerät über Luftkühler und einfache Ventilatoren bis zur fest installierten Klimaanlage für Wohnung oder Haus. Entsprechend kann die Entscheidung für eine bestimmte Modellvariante zu einer Herausforderung werden. Wichtig sind in erster Linie deine persönlichen Anforderungen. Je nach Gerätetyp gehören zahlreiche Zusatzfunktionen zur Ausstattung, beispielsweise die Luftreinigung, Befeuchtung der Raumluft oder eine Heizfunktion für die Wintermonate.

Auch die Arbeitsweise unterscheidet sich je nach Gerät, daher lässt sich die Frage nach dem besten Modell nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind immer bestimmte Faktoren wie deine individuellen Bedürfnisse und das vorhandene Budget. Damit dir die Entscheidung etwas leichter fällt, bieten wir dir nachstehend umfassende Einblicke in die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Klimageräte und erklären zudem die jeweilige Funktionsweise.

Ventilatoren - einfach, aber effektiv

Der Erfrischungssturm: Mit dem Klarstein Silent Storm Standventilator ist für das perfekte Raumklima gesorgt!

Produkt-Tipp

Silent Storm Standventilator

Der Silent Storm sorgt mit 5 Belüftungsmodi und 10 Windstärken für eine erfrischende Brise, bei geringem Geräuschpegel.

  • Besonders leise: mit 32 dB so leise wie ein Flüstern
  • Flexibel: höhenverstellbarer und neigbarer Rotor mit zuschaltbarer Oszillation
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Was würden wir an manchen warmen Tagen nicht alles für einen angenehmen Windhauch geben? Wenn die Luft im Büro oder Zuhause wieder einfach zu stehen scheint, können Ventilatoren Abhilfe schaffen. Durch bewegen der Rotorblätter erzeugen sie einen angenehmen Luftstrom, vor dem Fenster stehend, können sie auch beim Luftaustausch in stickigen Räumen helfen. Im Gegensatz zu mobilen Klimaanlagen oder Luftkühlern, haben sie allerdings keinen eingebauten Kühlmechanismus wie Wassertank oder Kühlakkus. Kühlung gibt es hier nur durch den erzeugten Luftstrom.

    Vorteile

  • Geringer Platzbedarf
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Günstiger als fest installierte Geräte
  • Mobil einsetzbar

    Nachteile

  • Begrenzte Reichweite
  • Keine Temperatursenkung der Raumluft

Luftkühler - kompaktes Klimagerät ohne Schlauch

Das 4-in-1 Klimagerät Skyscraper Ice von Klarstein überragt optisch und leistungstechnisch seine Kollegen und bringt frische Luft in deine Räume.

Produkt-Tipp

Skyscraper Ice 4-in-1 Luftkühler

Der Skyscraper ist ein echter Alleskönner: Er fungiert als Ventilator und kühlt, befeuchtet und ionisiert die Luft dabei gleichzeitig.

  • Kühlung dank 6 Liter Wassertank
  • Luftionisation zur Beseitigung von Gerüchen und Keimen
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Die Temperaturen steigen und du suchst nach Abkühlung? Mobile Klimageräte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Viele Verbraucher suchen nach einem Gerät ohne Abluftschlauch und möchten zudem auch auf den Einsatz eines Kältemittels verzichten. Ein kompakter Luftkühler ist eine interessante Alternative zu Ventilator, Mini-Klimaanlage und Split-Klimaanlage. Er verzichtet komplett auf einen stromintensiven Kühlkreislauf mit Kühlmittel und Kompressor.

Hier wird die Reduzierung der Raumtemperatur durch das physikalische Prinzip der Verdunstungskälte erreicht. Das Gerät baut auf dem Prinzip eines Ventilators auf: Die Kühlung des Luftstroms erfolgt hierbei mittels des natürlichen Prinzips der Wasserverdunstung: Der 3-in-1-Luftkühler saugt warme Luft auf der Rückseite des Gerätes an und leitet sie durch den Verdunster. Dabei entzieht ihr das Wasser die Wärme und der austretenden Luftstrom wird kälter. Das bringt punktgenau Erfrischung für den Körper bei jeder Tätigkeit. Dabei wird die Luft mit angenehmer Feuchtigkeit bereichert, was vor allem an trockenen, heißen Tagen oder bei Heizungsluft im Winter Erleichterung verschafft. Der Wassertank muss regelmäßig neu befüllt werden. Zusätzlich zu Wasser ist auch die Nutzung von Kühlakkus oder Eiswürfeln möglich. Besonders praktisch für Allergiker sind auch Luftkühler, die integrierte Luftfilter haben.

    Vorteile

  • Geringer Platzbedarf
  • Einfache Inbetriebnahme
  • Günstiger als fest installierte Geräte
  • Mobil einsetzbar

    Nachteile

  • Keine Temperatursenkung der Raumluft
  • nicht für Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit empfehlenswert
  • Begrenzte Reichweite

Mobile Klimaanlage für den individuellen Einsatz

Die Klarstein Pure Blizzard 3 2G Klimaanlage sorgt für klare, gekühlte Raumluft an heißen Sommertagen

Produkt-Tipp

Pure Blizzard 3 2G 3-in-1-Klimaanlage

Der Pure Blizzard bietet klare, gekühlte Raumluft an heißen Sommertagen und sorgt mit Ventilator und Luftentfeuchter für ein angenehmes Raumklima.

  • 3-in-1-Gerät: Klimatisierung, Luftentfeuchtung und Ventilation
  • Luft ausleiten mit dem Abluftschlauch: Lieferung inklusive Fensterabdichtung
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Für diese Variante hat sich auch die Bezeichnung Monoblock etabliert. Heiße Luft wird angesaugt und im Inneren des Gerätes mittels Kompressor durch den integrierten Kühlmittelkreislauf geleitet. Sie wird gekühlt und anschließend als kühler Luftstrom wieder in den Raum geleitet. Die warme Abluft wird anschließend durch den Abluftschlauch nach draußen geleitet.

Ähnlich wie bei einem klassischen Ablufttrockner kannst du diesen Schlauch einfach durch ein leicht geöffnetes Fenster nach außen führen. In der Regel gehört passendes Montagematerial zum Lieferumfang, mit dem du den Schlauch zuverlässig am Fenster anbringen und abdichten kannst. Umfangreiche Bauarbeiten sind bei diesen Geräten somit nicht notwendig. Dies bietet den entscheidenden Vorteil, dass du ein mobiles Klimagerät bei Bedarf auch einfach in einen anderen Raum transportieren und dort aufstellen kannst.

    Vorteile

  • Geringer Platzbedarf
  • Einfache Installation an Tür oder Fenster
  • Günstiger als fest installierte Geräte
  • Effektive Senkung der Raumtemperatur

    Nachteile

  • Aufstellung bei Fenster oder Tür erforderlich
  • Höherer Stromverbrauch bei Dauerbetrieb
  • Nicht für Regionen mit niedriger Luftfeuchtigkeit geeignet

Wie funktioniert eine Split-Klimaanlage?

Mit der leistungsstarken und umweltschonenden Klarstein Windwaker Eco Split-Klimaanlage dank vieler Einstellungsmöglichkeiten jederzeit ein perfektes Raumklima

Produkt-Tipp

Windwaker Eco Split-Klimaanlage

Perfekte klimatische Bedingungen in den eigenen vier Wänden: die Windwaker Eco Split-Klimaanlage mit den Energieeffizienzklassen A++/A+, einem Luftstrom von 610 m³/h und fünf verschiedenen Betriebsmodi macht's möglich.

  • einstellbare Temperaturen zwischen 16 und 30 °C
  • Energieeffizienzklasse Kühlmodus: A++ / Heizmodus: A+
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Diese Variante besteht aus zwei Geräten, dem Innen- und dem Außengerät. Im Innenbereich saugt das Innengerät die Raumluft an, die anschließend gefiltert und gekühlt wird. Das zweite Gerät ist im Außenbereich angebracht und enthält einen Kühlkompressor. Beide Geräteteile sind fest montiert und mit einem Schlauchrohr verbunden. Ein wesentlicher Vorteil dieser Variante ist die geräuscharme Funktionsweise, da der geräuschintensive Kompressor außen angebracht ist. Bei den meisten Split-Klimaanlagen ist eine Umkehrfunktion integriert, die in den Wintermonaten die Nutzung als Heizung ermöglicht. Die Montage solltest du einem versierten Fachbetrieb überlassen.

    Vorteile

  • Zweigeteiltes Arbeitsprinzip = erhöhte Kühlleistung
  • Geringe Geräuschentwicklung in den Innenräumen
  • Raumtemperatur lässt sich gut auf konstantem Level halten
  • Meist mit Umkehrfunktion ausgestattet = auch als Heizung nutzbar

    Nachteile

  • Installation durch Fachbetrieb erforderlich
  • Teurer in der Anschaffung als die meisten Mobil-Geräte
  • Hohe Stromkosten bei Nutzung als Heizung

Vergleichstabelle Klimageräte

Die Kühlleistung von (mobilen) Klimaanlagen berechnen

Die Kühlleistung ist ein wichtiger Faktor beim Kauf einer neuen Klimaanlage. Ein Vergleich unterschiedlicher Modelle zeigt, dass die Leistung hier durchaus variieren kann. Wie viel Wärmeenergie das Gerät je Zeiteinheit abführt, beeinflusst die Betriebskosten. Zudem ist dieser Punkt entscheidend, ob das gewählte Gerät für die jeweilige Raumgröße optimal ist. Bei einer zu gering dimensionierten Anlage wird keine ausreichende Raumkühlung geboten, eine überdimensionierte Wahl ist auf der anderen Seite allerdings ebenfalls nicht empfehlenswert. Zwei Maßeinheiten sind bei der Kühlleistung von Bedeutung: BTU und (Kilo-)Watt. BTU steht dabei für British Thermal Unit (Britische Wärmeenergie) und bezeichnet bei Klimaanlagen die Kühlleistung (pro Stunde).

Mit dieser Faustformel ermittelst du die richtige Kühlleistung für deine Raumgröße: Rechne deine Raumfläche in Quadratmeter mal 60 Watt (bei guter Dämmung und wenig Sonneneinstrahlung) bis 100 Watt (bei wenig Dämmung und hoher Sonneneinstrahlung). Beispiel:

20 m² x 100 W = 2000 W

(1000 W = 1 kW = 3412,14 BTU)

Bei einem 20 Quadratmeter großen Raum mit wenig Dämmung und hoher Sonneneinstrahlung benötigst du demnach ein Gerät mit einer Kühlleistung von 2 kW und rund 6800 BTU/h.

Neben Dämmung und Sonneneinstrahlung beeinflussen auch die Anzahl der Personen und technischen Geräte im Raum die Wahl der richtigen Kühlleistung. Addiere etwa 250 Watt für jede weitere Person hinzu sowie die Wattaufnahme je elektronisches Gerät im Raum. Wie viel ein Gerät aufnimmt, findest du in der Bedienungsanleitung oder auf dem Typenschild des Geräts.

Daraus folgt, dass du für größere Räume entsprechend leistungsstärkere Geräte benötigst, um eine effiziente Kühlung zu erhalten. In kleineren Zimmern, die du nur sporadisch nutzt, kann auch eine mobile Klimaanlage (ohne Schlauch gibt es übrigens nicht) mit Abluftschlauch zum Einsatz kommen. Ein fest installiertes Gerät ist ideal als Klimaanlage für das Schlafzimmer, die Kosten liegen hier allerdings meist etwas höher.

Klimaanlagen im Vergleich - cool bleiben mit dem passenden Klimagerät


Ventilatoren Luftkühler Mobile Klimaanlage Split-Klimaanlage
Kühlart Dank seines Luftstroms bietet der Ventilator eine angenehme Erfrischung an heißen Sommertagen. Er hilft dabei, die körpereigene Temperatur zu regeln und verschafft uns so einen Kühleffekt, auch wenn die Raumtemperatur selbst nicht gesenkt wird. Der Luftkühler saugt warme Luft an, verdunstet Wasser und kühlt so die hindurchströmende Luft. Die sorgt punktgenau für eine angenehme Kühlung unseres Körpers, auch wenn die Raumtemperatur selbst nicht maßgeblich gesenkt wird. Für eine angenehme Raumkühlung sorgt die mobile Klimananlage. Die warme Sommerluft wird angesaugt und per Kompressor wie in einem Kühlschrank heruntergekühlt. Die dabei entstehende warme Luft wird über einen Abluftschlauch nach draußen geleitet. Die Split-Klimaanlage benutzt zum Senken der Raumtemperatur ein Kühlmittel. Das Innengerät der Split-Anlage saugt warme Raumluft auf und bringt somit das Kühlmittel zum Verdampfen. Diese wird dann über eine Rohrleitung zum Außengerät weitergeleitet, wo die Wärme an die Außenluft abgegeben wird. Durch die Wärmeabgabe verflüssigt sich das Kältemittel wieder und wird durch eine zweite Rohrleitung zurück zum Innengerät geleitet. Dieser Kreislauf wird so lange wiederholt bis die Raumluft auf die gewünschte Temperatur gebracht wurde.
Gewicht Das Gewicht von Ventilatoren liegt (je nach Modell) meist zwischen 1-8kg. Das Gewicht von Luftkühlern liegt zwischen 6-10kg. Das Gewicht bei Monoblock-Anlagen liegt zwischen 10-30kg. Das Gewicht für Außen- und Innengerät zusammen beträgt meistens um die 50 kg, wobei das Außengerät dabei um die 40 kg wiegt und das Gewicht des Innengeräts bei ca 10 kg liegt.
Kühlleistung und Raumgröße Keine direkte Senkung der Raumtemperatur Keine direkte Senkung der Raumtemperatur Die Kühlleistung von mobilen Klimaanlagen liegt in der Regel zwischen 2-3 kW. Damit lässt sich ein Raumvolumen von 80-120 m³ kühlen. Somit ist die mobile Klimaanlage eher für kleine Räume und eher für den sporadischen Einsatz geeignet. Die Split-Klimaanlagen besitzen in der Regel eine höhere Kühlleistung als mobile Klimaanlagen oder Luftkühler. Daher sind sie besonders für größere Räume geeignet. Die Leistungsspanne fängt bei 2,5 kW und kann bis hin zu Geräten mit 12 kW führen.
Stromverbrauch und Energieeffizienz Ventilatoren haben von allen hier aufgeführten Geräten meist den geringsten Stromverbrauch.
Im Vergleich zu den Monoblock- und Split-Klimaanlagen schneidet der Luftkühler hinsichtlich der Stromkosten am günstigsten ab. Der Stromverbrauch hier kann durchaus höher als bei einer modernen Split-Klimaanlage liegen. Daher sind die Monoblock-Geräte für den sporadischen Einsatz besonders gut geeignet. Gute Split-Klimageräte haben im Vergleich zu mobilen Klimaanlagen einen geringeren Stromverbrauch. Abhängig ist das auch von der Energieeffizienzklasse. Hier werden die Klassen A bis A+++ empfohlen.
Lautstärke Im Durchschnitt leiser als andere Klimageräte Luftkühler arbeiten ohne Kompressor und kühlen deswegen die Raumluft im Gegensatz zu den anderen Klimaanlagen viel leiser. Die mobilen Geräte erreichen eine Lautstärke zwischen 60-65 dB und ist somit im Vergleich zu den anderen Klimageräten am lautesten. In der Regel sind Split-Klimaanlagen leiser als z.B. die mobilen Klimaanlagen. Das Innengerät erreicht einen Schalldruckpegel bis zu 50 dB. Der Schalldruckpegel beim Außengerät dagegen kann bis zu 60 dB betragen.

Häufige Fragen

Die richtige Positionierung wirkt sich deutlich auf Kühlleistung und Kosteneffizienz aus. Mobile Geräte solltest du möglichst nicht zu nahe an Wänden aufstellen, zudem sollten sich keine Wärmequellen wie beispielsweise Lampen in der Nähe befinden. Unabhängig von der gewählten Variante sollte sich grundsätzlich ein Stromanschluss in erreichbarer Nähe befinden. Wenn du eine Split-Anlage installieren lässt, solltest du diesen Punkt bei der Planung unbedingt berücksichtigen. Andernfalls kann es erforderlich sein, dass ein Elektriker neue Leitungen für einen zusätzlichen Anschluss verlegen muss.

Bei dieser Variante kannst du an das Außengerät gleich mehrere Innengeräte anschließen. Je nach Ausführung sind hier bis zu 5 Innengeräte anschließbar, mit dieser Variante kannst du daher mehrere Räume oder ganze Etagen klimatisieren.

Davon können wir dir nur abraten, diese Aufgabe solltest du unbedingt einem versierten Fachbetrieb überlassen. Bei der Planung und Montage dieser komplexen Anlagen ist fachliches Know-how unverzichtbar, zudem haftet bei der Selbstinstallation kein Fachbetrieb für mögliche Fehler und Schäden. Kommt es bei einer unsachgemäßen Installation zum Austritt des Kühlmittels, kann dies ernste Folgen für Gesundheit und Umwelt haben.

Ja. Seit dem Jahr 2015 gilt eine neue Verordnung mit erweiterten Auflagen. Der Gesetzgeber verpflichtet Betreiber von Klimaanlagen weiterhin seit 2017 mit der Verordnung R 410A dazu, dass bei allen Anlagen ab einer Füllmenge von 2,4 kg eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden muss. Falls die Kältemittel-Füllmengen über den Grenzwerten liegen, kommen zusätzliche Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten hinzu.

Bei größeren Anlagen ab etwa 2,5 bis 3 kg Füllmenge ist einmal jährlich eine Wartung empfehlenswert, bei kleineren Exemplaren genügt meist ein Wartungsintervall von 2 bis 3 Jahren. Dabei kann der Filter überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Durchgeführt werden die Wartungen meist von Klima-, Heizungs- und Sanitärfachkräften, bei komplexen Anlagen kann die Kältetechnik zusätzlich regelmäßig von einem Elektriker überprüft werden.

Hier können unterschiedliche Gründe für die mangelnde Kühlleistung vorliegen. Möglich sind beispielsweise eine zu geringe Kühlmittel-Füllmenge oder ein defekter bzw. verschmutzter Filter. Im Zweifelsfall solltet ihr euch an eine Fachfirma wenden.

Grundsätzlich solltet ihr in Bezug auf relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur die Relation zur Umgebung beachten. Es ist empfehlenswert, den jeweiligen Raum nicht um mehr als 6 Grad im Vergleich zur Außentemperatur zu kühlen. Dies ist sinnvoll, damit es nicht zu Erkältungen und Kreislaufbeschwerden durch einen zu hohen Temperaturunterschied kommt. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann die Schleimhäute austrocknen und somit die Atemwege reizen. Ist sie hingegen zu hoch, wirkt sich dies negativ auf die Thermoregulation der Personen im Raum aus. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 bis 60 Prozent.

Im Klimaanlage-Test der Stiftung Warentest wurde darauf verwiesen, dass die Auswirkungen auf das Klima von der Wahl des jeweiligen Kältemittels abhängen. Inzwischen stellt der Gesetzgeber sicher, dass moderne Anlagen für die Zulassung hohe Anforderungen erfüllen müssen.

Ja. Viele Unternehmen bieten spezielle Desinfektionssprays an, mit denen du deine Anlagen desinfizieren und somit die Bildung von Keimen und Pilzen verhindern kannst.

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