Willkommen in
Klarsteins Bierwelt

Feinste Braukunst für Zuhause

Hier braut sich was zusammen: Experimentierfreude, Braukunst und natürlicher Genuss. Denn selbstgemachtes Bier kann so viel besser sein als das von handelsüblichen Marken. Mit Klarstein könnt ihr die eigenen vier Wände in eure persönliche Heimbrauerei verwandeln
und die uralte Kunst des Bierbrauens für euch entdecken. In unserer Bierwelt erfahrt ihr alles rund um die Themen Brauen, unterschiedliche Biertypen, Zutaten und findet viele weitere Inspiration für die Herstellung des eigenen Gerstensaftes.

Der Brauprozess

Der Brauprozess

Selbst ist der Bierliebhaber

Echte Bierliebhaber genießen die Frische, Ursprünglichkeit und Vielfalt von selbstgebrautem Bier. Mit der richtigen Brauanlage oder Maischekessel ist die Bierherstellung gar nicht so schwer. Aber wie startet man, was benötigt man und was muss beachtet werden? In unserem Brau-Ratgeber findet ihr alles Wissenswerte für Einsteiger.

Jetzt Bier brauen

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Du willst Bier selber brauen und hast Fragen? Wir haben die wichtigsten Themen rund um den Brauprozess in unseren FAQ der Hobbybrauer auf einen Blick zusammengefasst.

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Deftige Begleiter

Damit euch das Bier nicht zu Kopf steigt, ist eine gute Grundlage unerlässlich. Wie wäre es mit einer deftigen Spezialität, wie Baked Potatoes mit Sour Cream, Käse-Bockwurst mit Speck oder ofenfrischen Brezn?

Baked Potatoes

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Brezen

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Es gibt Hopfnung!

Klarsteins Ratgeber zum Bierbrauen

Von der ersten Idee bis zum fertigen Schluck Bier gilt es einige Dinge zu beachten - doch der Einsatz zahlt sich aus! Nicht zuletzt in dem Moment, in dem man die eigene Bierkreation endlich voller Stolz mit seinen Freunden teilt und genießt.

Bier brauen mit den Klarstein Produkten

BRAU DICH!

We love Bier
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Die Brauprodukte

Der Brauprozess

Die Vorbereitung

Die richtige Planung ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Brauprozess und umfasst die Entscheidung über Rezeptur und Menge, sowie benötigte Zutaten und Ausrüstungsteile. Die Basis der Bierherstellung bildet das Rezept. Obergärige Biere, also sämtliche Ales, aber auch zum Beispiel Weizenbiere, werden mit obergärigen Hefen vergoren. Untergärige Hefen werden bei der Zubereitung von Lagerbier eingesetzt, also zum Beispiel für Helles und Pils.

Die Vielfalt an Rezepten ist nahezu grenzenlos. Für den Anfang macht es daher Sinn, fertige Mischungen mit allen Zutaten zu kaufen. Wichtig zu wissen: Das Brauen von Bier in Deutschland muss dem zuständigen Hauptzollamt gemeldet werden.

Der Brautag

Bei der traditionellen Herstellung von Bier muss aus den geschroteten Getreidekörnern zunächst die Stärke gelöst und in Zucker umgewandelt werden. Diesen Prozess nennt man Maischen. Hierbei kommen Wasser und Malz im Maischbottich zusammen und werden vermischt. Anschließend geht es an das Läutern. In diesem Arbeitsschritt wird der noch im Malz befindliche Restzucker ausgewaschen und das ausgelaugte Malz, auch als Treber bezeichnet, von der Flüssigkeit getrennt.

Die Flüssigkeit, die nun als Würze bezeichnet wird, wird im nächsten Schritt ungefähr eine Stunde mit Hopfen gekocht. Daher bezeichnet man diesen Schritt auch als Hopfenkochen. Das hat mehrere Gründe: Der Hopfen bringt zusätzlich Geschmack, Bitter- und Aromastoffe in die Malzzuckerlösung. Parallel dazu wird bei einer Kochdauer von ca. 60-90 Minuten die Würze haltbar gemacht.

Abschließend muss die Würze schnellst möglich auf Anstelltemperatur gekühlt werden, damit die Hefe ihre Arbeit aufnehmen kann. Aber Vorsicht ist geboten, denn im Kaltbereich ist es besonders wichtig, äußerst sauber zu arbeiten, da die abgekühlte Würze höchst anfällig für Kontaminationen ist. Damit sich später keine unerwünschten Geschmäcker im Bier bemerkbar machen, ist dafür zu sorgen, dass entstehender Dampf aus dem Kochkessel entweichen kann.

Die Gärung

Nun beginnt der eigentliche Spaß, denn bei der Gärung zaubert die Hefe aus einer trüben, freudlosen Brotsuppe ein feucht-fröhlich beschwingendes Bier, indem sie Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Nicht umsonst gibt es den Spruch: „Der Brauer macht die Würze, die Hefe das Bier.“ Nach ungefähr 5-7 Tagen sollte die Hauptgärung bei ca. 17 bis 21°C beendet sein.

Flaschenabfüllung und Nachgärung

Bevor es im letzten Schritt an die Abfüllung des Jungbieres in Flaschen oder Fässer geht, müssen verbliebene Trubstoffe und Hefepartikel aus dem Gerstensaft gefiltert werden. Abschließend wird das Bier in Flaschen abgefüllt. Bei der Nachgärung erhält das Selbstgebraute noch einmal Zeit zur Lagerung und Reifung, um die entstandenen Kohlensäure an das Bier zu binden und geschmacklich abzurunden.

Bei dieser letzten Geduldsprobe wird das Jungbier bei einer Temperatur von 1 bis 2° Celsius mehrere Wochen stehend gelagert, die Hefe setzt sich während dieser Zeit ab, das Bier klärt und stabilisiert sich. Nun ist es geschafft! Viel Herzblut und Geduld sind in die Herstellung des eigenen Bieres geflossen. Allerhöchste Zeit, das mit einer Flasche kühlem Selbstgebrauten und ein paar Freunden zu feiern. In diesem Sinne: Prost!

Auf den Geschmack gekommen?

In unserer Checkliste findet ihr eine Übersicht, um euer eigenes Bier zu brauen. Alternativ liefert der Klarstein Maischekessel ein tolles Komplettpaket zum Ansetzen von Maische. So gelingt die Herstellung des eigenen Gerstensaftes im Handumdrehen.

Los geht's!

Bier selber brauen

In 6 Schritten zum Braumeister!

Frisches Bier aus der eigenen Heimbrauerei? Nichts leichter als das. Mit den Klarstein Maischkesseln und Fermentieranlagen ist die Herstellung des eigenen Gerstensafts geradezu ein Kinderspiel.

Zubehörliste

für ca. 20 L Fertigbier

  • Braurezept
  • Wasser, Malz, Hopfen, Hefe (nach Braurezept)
  • Maischebottich (Kochtopf mit 25-30 Liter Fassungsvermögen)* Läuterbottich*
  • Läuterbottich*
  • Garbehälter
  • Trubfilter (grobes Geschirrtuch, Leinenstoff, Stoffbabywindel)*
  • Topf (min. 10 Liter Inhalt)
  • Langstieliger Kochlöffel
  • Messbecher
  • Thermometer*
  • Waage

*Oder die Mundschenk Brauanlage

Selbst ist der Bieliebhaber

Sofern alle Vorbereitungen getroffen, Ausrüstungsteile besorgt und Zutaten gekauft sind, steht einem erfolgreichen Brauprozess nichts mehr im Weg. Der Brautag kann kommen.

Mundschenk Maischkessel –
Eine Anlage nach Maß

Egal ob Einsteiger oder erfahrener Hobby-Brauer, Klarstein liefert euch mit dem Mundschenk Maischekessel ein einfaches Komplettpaket zur Herstellung von Selbstgebrautem. Bis zu 30 Liter des belebenden Gerstensaftes können in dem großen Edelstahlkessel zum Kochen gebracht werden. Ob Hell oder Dunkel, Ober- oder Untergärig, Weizen oder Pils, mit dem Mundschenk Maischkessel kommt jeder Bierliebhaber auf seinen Geschmack.

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Maischfest Fermentierkessel –
Von allem nur das Beste

Das Bier lieber hell oder dunkel, der Wein trocken oder lieblich? Mit dem Maischfest Gärkessel wird aus frischer Vorwürze leckeres Bier und aus Fruchtsaft bester Wein. So kommen all Geschmäcker auf ihre Kosten. Bis zu 25 Liter können in dem großen Edelstahlkessel in aller Ruhe reifen.

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How to

Anleitung zum Heimbrauen

Mit dem Mundschenk können nahezu alle Bierstile gebraut werden. Damit das erfolgreich gelingt, ist ein korrekter Aufbau der Anlage notwendig. Macht euch am besten im Vorfeld bereits mit dem Gerät vertraut.

Bevor die Brauanlage zum Einsatz kommt, sollte sie gründlich gereinigt werden. Befüllt die Anlage hierfür mit ca. 20 L Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel. Das Reinigungsgemisch könnt ihr dann bei ungefähr 60° Celsius eine gute halbe Stunde zirkulieren lassen. Anschließend spült ihr das Gerät einschließlich aller Leitungen mit Wasser aus. Jetzt ist der Bierkessel bereit, um zum Brauen verwendet zu werden.

Maischen

Legt als Erstes den Gittereinsatz in euren Kessel und befüllt das Gerät mit der erforderlichen Menge an Wasser. Heizt das Wasser nun auf 66-68 °C auf, gebt das Getreide in den Kornkorb und rührt einmal gut durch.Programmiert die Brauanlage entsprechend dem ersten Schritt über das Display Menü und lehnt euch entspannt zurück und beobachtet das Treiben: Sobald die korrekte Temperatur erreicht ist, beginnt die Umwälzpumpe zu arbeiten und reguliert den Fluss. Ist der Maischvorgang nach ca. 1,5 Stunden abgeschlossen, habt ihr eure Würze gewonnen.

Läutern

Das Läutern funktioniert über den Ablasshahn. Hierfür benötigt ihr einen zusätzlichen, großen Eimer. Diesen stellt ihr unter den Ablasshahn und lasst die Würze dann gemächlich und gefiltert in den Eimer fließen. Bis zu 30 Minuten kann dieser Vorgang in Anspruch nehmen.

Kochen

Nun geht es an das Kochen der Würze: Heizt hierfür das Gerät auf Siedetemperatur auf und gebt eurem Rezept entsprechend die übrigen Zutaten zur richtigen Zeit hinzu. Je nach Rezept beträgt die Kochzeit 60- 90 Minuten. Da während des Kochens auch der Heißtrub entsteht, ist es wichtig, dass der gebildete Dampf auch aus dem Kessel entweichen kann. So vermeidet ihr unangenehme Geschmäcker im Bier.

Kühlen

Taucht 15 Minuten vor Ende des Kochvorgangs die Kühlspirale ein, um sie zu sterilisieren. Die Schläuche und Anschlüsse für die Kühlspirale sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen im Vorfeld besorgt werden. Nach Ablauf der Zeit, könnt ihr die Würze mit Hilfe der Kühlspirale auf 20° Celsius abkühlen. Anschließend könnt ihr die Flüssigkeit über den Ablasshahn an der Kesselvorderseite in ein Fementationsgefäß abfüllen. Hierfür empfehlen wir euch die Verwendung des Maischfest Fermenter Fermentierkessel.

Gären

Nun kommt der Spaß ins Glas, denn durch die Zugabe von Hefe wird aus einer faden Brotsuppe ein herrlich schmeckendes Bier. Unbedingt solltet ihr den Sud nach der Zugabe der Hefe gut rühren oder Schütteln: Um ihre Arbeit aufzunehmen braucht die Hefe nämlich Sauerstoff! Damit während der Gärung keine unerwünschten Nebenprodukte entstehen, ist diese in einem kontrollierten und temperierten Umfeld durchzuführen. Im Maischfest Fermentierkessel könnt ihr bis zu 25 L in aller Ruhe gären lassen.

Abfüllen

Je nach Bier, Anlass und eigenem Trinkverhalten entscheidest du, wie du die Nachgärung deines Jungbiers und die Lagerung durchführst. Ein Imperial IPA verträgt sicherlich ein paar Wochen mehr Lagerzeit als ein eher leichtes Pale Ale, ein Stout kann lange auf die Verkostung warten, ein Pils schmeckt frisch am besten. Abgefüllt wird das Jungbier über einen Schlauch oder automatisches Füllröhrchen, das auf den Ablaufhahn des Bierbehälters gesteckt wird. Anschließend den Schlauch oder Röhrchen in der Flasche bis zum Boden führen und diese vorsichtig, so weit wie möglich füllen. Du hast es geschafft! Darauf trinken wir ein Selbstgebrautes - Prost!

Schmecken lassen!

Kleine Bierkunde für den nächsten Stammtisch

Hefe, Hopfen, Malz und Wasser – es sind vier Zutaten aus denen Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Dennoch: Bier ist nicht gleich Bier und die typischen Charakteristika der einzelnen Sorten entstehen durch die verschiedenen Möglichkeiten der Bierherstellung. Die Unterscheidung erfolgt in zwei übergeordnete Unterklassen: das obergärige- und das untergärige Bier. Aber was ist der Unterschied?

Biertypen – die Hefe macht‘s!

Obergäriges Bier – Gären bei Zimmertemperatur

Die Unterscheidung bei der Bierherstellung bezieht sich auf die beim Brauen verwendeten Hefekulturen. Obergärige Hefen arbeiten am besten bei warmen Temperaturen von 15-20°C und setzen sich während der Gärung oben auf dem Jungbier ab. Geschmacklich werden diese Biere als aromatischer, vollmundiger und fruchtiger empfunden.

  • bekannteste Vertreter: Ale, Berliner Weiße, Kölsch, Weizenbier
  • Alkoholgehalt: 3%vol
  • Stammwürze: 7,5 bis 32° Plato
  • bei ca. 18 bis 25°C vergoren

Untergäriges Bier - Einen kühlen Kopf bewahren

Ein Bier wird als untergärig bezeichnet, wenn sich die Hefe während des Brauprozesses unten am Boden des Gärgefäßes absetzt. Bis vor 150 Jahren war diese Herstellung nur im Winter möglich, denn die untergärige Hefe mag es kalt. Mit der Erfindung der Kältemaschine im Jahr 1876 gelang die ganzjährige Herstellung von untergärigen Bieren. In der Regel sind diese länger haltbar, besitzen eine höhere Stammwürze und Alkoholgehalt.

  • bekannteste Vertreter: Helles, Märzen, Lager, Pils
  • Alkoholgehalt: ab 4,5%vol
  • Stammwürze: 10 bis 12° Plato
  • bei ca. 4 bis 9°C vergoren

Biervielfalt Deutschland

Diese Biersorten sind beliebt bei den Deutschen

Obergärige Biersorten

Pale Ale

Das Helle von der Insel ist ein relativ trockenes, bitteres Bier mit starkem Hopfenaroma und geringem Alkoholgehalt. Nicht umsonst wird es als der „britische Longdrink“ bezeichnet.

Berliner Weiße

Ein beliebtes Erfrischungsgetränk an heißen Sommertagen, das gerne mit einem Schuss Waldmeister- oder Himbeersirup und einem Strohhalm getrunken wird. Schmeckt aber auch pur!

Kölsch

Zu jeder Gelegenheit passend ist diese strohblonde, hochvergorene Spezialität aus Köln. Zurückhaltend im Geschmack und bescheiden im Alkoholgehalt ist es stets leicht und gut zu trinken.

Weizenbier

Das Traditionsgetränk, das sich in den letzten Jahren zum Lifestyle-Bier entwickelt hat, wird vor allem für seinen würzig-vollen Geschmack geschätzt. Das typische Bananenaroma resultiert aus einem Gärungsnebenprodukt.

Untergärige Biersorten

Helles

Der Allrounder unter den Bieren schmeckt fast jedem und passt zu fast allem. Das helle, klare Bier ist mit dem leicht süßlichen, malzigen Geschmack ist vor allem bei Hitze sehr erfrischend und leicht zu trinken.

Märzen

Ursprünglich im letzten Monat der kalten Jahreszeit gebraut, trägt dieses Bier seine Brautradition schon im Namen. Mit seiner milden Hopfung und dem süßen Charakter hat sich das Märzenbier im Laufe der Jahre zu einer beliebten Biersorte entwickelt.

Pils

Das Pilsner Bier, kurz Pils, ist die beliebteste Sorte unter Deutschlands Biertrinkern. Das Vollbier mit hellgoldener Farbe hat einen hopfig-herben Geschmack und ist wesentlich bitterer als andere Biersorten.

Schwarzbier

Charakteristisch für dieses Vollbier ist, wie der Name bereits verrät, seine tiefdunkle Farbe. Sein malziger Charme mit der typisch gerösteten Geschmacksnote erfreuen sich derzeit immer größerer Beliebtheit. Genossen wird es am besten aus dem typischen Schwarzbierpokal.

Unsere Top-Seller

Deftige Begleiter

Damit euch das Bier nicht zu schnell zu Kopf steigt, ist eine gute Grundlage unerlässlich. Wie wäre es mit einer deftigen Spezialität, wie Baked Potatoes mit Sour Cream, Käse-Bockwurst mit Speck oder ofenfrischen Brezn?

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FAQ der Hobbybrauer

Häufig gestellte Fragen zum Bierbrauen

Du willst Bier selber brauen und hast Fragen? Wir haben die wichtigsten Themen rund um den Brauprozess auf einen Blick zusammengefasst.

Die Annahme besteht, dass Menschen Bier brauen, seit sie Getreide essen. Vergorener Brotteig war wohl der Ursprung für die Herstellung von dem, was wir heute als Bier bezeichnen.
Allerdings wurde die hohe Kunst des Bierbrauens, die dem heutigen Prozess am nächsten kommt, im Mittelalter von Mönchen und Nonnen weiterentwickelt, die ein wohlschmeckendes Getränk als Begleitung zu ihren Mahlzeiten schaffen wollten.

In Deutschland ist die heimische Herstellung von Bier erlaubt, allerdings gibt es behördliche Regeln zu beachten: Jede Brautätigkeit muss dem zuständigen Hauptzollamt angezeigt werden.
Grundsätzlich darf jeder Bürger Deutschlands bis zu 200 Liter pro Kalenderjahr feucht fröhlich brauen, ohne steuerlichen Verpflichtungen nachkommen zu müssen.

Um den Raum in die eigene Hausbrauerei umzuwandeln, bedarf es nur ein paar Gerätschaften oder die Brauanlagen aus unserem Shop.
Zusätzlich werden Brausubstanzen wie Hopfen und Hefe benötigt. Die genauen Angaben entnimmt man am besten dem Rezept.
Abschließend wird das Bier in Flaschen gefüllt, um zu gären. Habt also auch ein paar leere Flaschen parat. Das wichtigste, das ihr mitbringen solltet, sind Zeit und Geduld, denn gut Ding will Weile haben.

Kein Stress und Hektik, Bier braucht Zeit! Alleine der Brauprozess mit Maischen, Läutern und Kochen kann bereits bis zu 8 Stunden in Anspruch nehmen. Dann muss noch die Zeit für die Gärung in den Flaschen einberechnet werden. Diese kann weitere 2-3 Wochen in Anspruch nehmen. Für ein akzeptables Ergebnis kann man also grob mit vier bis sechs Wochen rechnen.

Hopfen, Hefe und Malz sind die wichtigsten Hauptbestandteile bei der Bierherstellung. Damit euer Bier geschmacklich auch ein voller Erfolg wird, ist es wichtig, qualitativ hochwertige Zutaten zu wählen. Achtet daher auf ausgewählte Bierbrauzutaten und lasst euch am besten beim Kauf von einem Fachmann beraten.

Hierfür kann es mehrere Gründe geben. Die häufigste Ursachen sind ein falsches Rezept oder ein zu hoher Anteil an Kohlensäure. Das Bier wurde zu stark karbonisiert und verliert dadurch sein Aroma.

Ein möglicher Grund hierfür kann eine fehlerhafte Nachgärung sein. In diesem Fall holst du die Flaschen am besten aus der Kühlung und lässt sie weitere sieben Tage bei Raumtemperatur gären.

Der nachsichtigste Grund hierfür wäre ein unsauber gespültes Glas, auf dem sich noch ein Fettfilm befindet. In der Regel liegt es aber daran, dass das Bier zu wenig Kohlensäure aufweist.

Diesem Problem dürfte schon jeder Hobbybrauer im Laufe seiner Karriere begegneten sein. Hier hilft leider auch kein Bitten und Flehen. Ist das Bier sauer, ist es hinüber. In den allermeisten Fällen kann das einer Kontamination aufgrund mangelnder Hygiene beim Brauen zuzuschreiben sein.

Das hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab und kann unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Das wichtigste hierbei ist, dass man dem Bier die Zeit zum gären lässt. Als Faustregel ist sich zu merken, dass die Gärung vollendet ist, sobald der gemessene Wert über drei Tage konstant bleibt.

Das ist genau richtig, denn Schaum ist ein Nebenprodukt der arbeitenden Hefe. Und keine Sorge, zum Schluss der Hauptgärung wird dieser so gut wie verschwunden sein.

Der wahrscheinlichste Grund ist eine zu niedrige Außentemperatur (< 18-22° C). Abhilfe kannst du schaffen, indem du die Heizung aufdrehst oder warme Luft in den Raum lässt. Eine weitere Ursache kann die zu geringe Zugabe von Hefe sein. Hier ist Geduld gefragt, denn der Gärprozess braucht dann einfach ein paar Tage länger.

Saubere Utensilien sind, wie Hopfen und Malz, beim Bierbrauprozess unabdingbar! Damit das Bier länger haltbar ist und keine Pilze bilden kann, muss das Zubehör mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden. Bis zu einer Stunde einwirken lassen, gründlich abspülen und schon kann es losgehen.

Nachdem du dein fertiges Bier in den Kühlschrank gestellt hast, ist es dort bis zu 12 Wochen haltbar. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass du sauber gearbeitet hast. Die Lagerung bei Zimmertemperatur verkürzt die Haltbarkeit auf 8 Wochen.

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